• Daniel Grobet

Daniel Grobet wurde 1936 in St. Imier in der Schweiz geboren. Nach dem Gymnasium studierte er Theologie, danach war er als protestantischer Theologe in Frankreich tätig.

Der Kunst wandte er sich erst einige Jahre später zu – und dies ganz plötzlich: Auslöser war eine Skulptur von Alexandre Calder, der Daniel in den 1970er-Jahren an einer Miró-Ausstellung in der Fondation Maeght in St. Paul-de-Vence begegnete. Er war völlig fasziniert. Ihre Wirkung auf Daniel lässt sich am besten in seinen eigenen Worten beschreiben: «Il me semblait, que ce travail des équilibres pouvait devenir le mien, ou, mieux encore, qu’il aurait pu de tout temps être le mien.»

Daniels Interesse am Gleichgewicht – in verschiedenen Dimensionen – und sein Verständnis davon haben ihn darin bestärkt, sein Leben als Theologe aufzugeben und sich fortan der Kunst – und damit der Kunst, etwas zu erschaffen – zu widmen. Dabei wollte er sich bewusst auf ein einfaches Material konzentrieren: Er entschied sich für Stahl. Konsequenterweise gab Daniel seine Stelle als Theologe auf und begann, sich autodidaktisch Wissen und Fähigkeiten der Stahlbearbeitung anzueignen. Seine ersten Werke entstanden.

Obwohl Calder Daniels Leben fundamental verändert hatte, beeinflusste dessen Werk seine Arbeit erstaunlicherweise kaum. Daniels Grobets Skulpturen bestehen fast immer aus mehreren Einzelteilen, die gewissermassen im Gleichgewicht schweben. Aus dem Zusammenspiel von Kunstwerk, Bewegung und Umwelt entwickelt sich so eine ganz eigene Ästhetik.

Dazu Daniel: «Je suis fasciné par les équilibres, les lumières et les ombres, accompagnés d'énergies simples (eau, vent, sable, feu) comme générateurs de mouvement. C'est pourquoi ces éléments, ces phénomènes sont devenus le centre de ma recherche, parce qu'ils correspondent bien à la manière dont je perçois la terre tournant sur elle-même et l'homme cherchant à s'y établir depuis les origines entre misère et bonheur. J'essaie de les traduire visuellement car nous les cherchons tous, physiquement et moralement durant toute notre existence.»

Zwischen 1975 und 1996 entwickelte Daniel Grobet in seinem Haus in Frankreich 40 verschiedene Kerzenständer, die er zumeist in limitierter Anzahl herstellte. Einige waren beweglich, angetrieben durch das Gewicht der Kerzen und dessen Veränderung beim Abbrennen. Die dabei entstehenden Bewegungen führen zu einer konstanten Veränderung der Kunstobjekte.

Neben seiner Arbeit an den Kerzenständern schuf Daniel noch andere, zum Teil sehr grosse Kunstwerke. Auch da spielte er mit Bewegung, etwa mit dem Wechsel von Licht und Schatten. Oft zieht er die Häuser, in denen sie stehen, bewusst ins Kunstwerk mit ein. Am Ende erzählt jedes seiner Werke eine eigene Geschichte.

Ab Mitte der 1990er-Jahre experimentierte Daniel verstärkt mit abstrakteren Werken. Dabei blieb der Dialog mit und in der Bewegung jedoch stets zentrales Element. Diese kann durch den Wind ausgelöst werden, aber auch durch Berührungen des Betrachters. Indem er die Kunstwerke in Bewegung versetzt, tritt er in einen Dialog damit. Eisen blieb während Daniels gesamter Schaffenszeit das Material für seine Kunst.

Heute lebt Daniel mit seiner Partnerin Birgit in Sabran in der Nähe von Avignon, Südfrankreich.

Link zu Daniel Grobet.

Kerzen & Sperrgut

Für die Forêts hat Atelier Juerg Mueller bei KerzenMeyer in Horw Kerzen anfertigen lassen. Die elfenbeinfarbenen Kerzen sind 27 cm hoch, haben einen zum Forêt passenden Flachkopf und sind unten konisch angeschnitten, damit sie sich leicht in die Forêts stecken lassen.

Zu jedem Forêt liefert Atelier Juerg Mueller als Geschenk zwei Kerzen mit. Zusätzliche Kerzen können für CHF 2.- pro Stück bestellt werden. Beim Kauf inklusive Versand von Forêts erfolgt der Kerzenversand kostenlos, ansonsten müssen Verpackung und Porto in Rechnung gestellt werden. In die Forêts passen auch handelsübliche Haushaltskerzen.

Zudem hat Atelier Juerg Mueller bei CAG Cartonnagen AG in Stans massgeschneiderte Schachteln für den sicheren Versand herstellen lassen. Aufgrund ihrer Grösse werden die Forêts von der Schweizer Post nur als Sperrgut versandt. Für die Lieferzeit muss deshalb mit bis zu zehn Tagen gerechnet werden.