• Daniel Grobet

1976 lebte Daniel Grobet in Durfort, Südfrankreich. Dort entwickelte er den ersten Forêt: Anlässlich des Geburtstags eines Freundes baute er ein Objekt bestehend aus 16 verschieden hohen Kerzenhaltern, die er auf eine grosse Stahlplatte schweisste.

Dabei kam ihm die Idee, die Platte in 16 Quadrate aufzuteilen und so 16 einzelne Kerzenständer zu erhalten. Um ein passendes Verhältnis der verschiedenen Höhen zu erreichen, zeichnete Daniel eine schräge Linie an die Wand – genau im Neigungswinkel, wie er es für richtig empfand.

Dazu entwarf er eine quadratische Bodenplatte, mit der die einzelnen Leuchter zu einem Ensemble zusammengefügt, oder aber einzeln aufgestellt werden konnten.

Vor seinem geistigen Auge sah er einen lichten Wald mit Bäumen von verschiedener Höhe, das Spiel von Licht und Schatten, die Bewegung – daher der Name ‘Forêt’.

Dieses Bild wollte er in einem sehr einfachen, klaren und zugleich lebendig wirkenden Objekt materialisieren. Aus diesem Grund bearbeitete Daniel den Kerzenkelch. Das hatte gleichzeitig den Vorteil, dass jeder Forêt ein wenig anders aussah, zum Unikat wurde. Er entwickelte zudem ein Rostverfahren, dank dem das Eisen warm und lebendig wirkte, nachdem es geschwärzt worden war.

Bald belieferte Daniel Grobet eine Auswahl von Designerläden in der Schweiz und in Deutschland. Gleichzeitig arbeitete er an weiteren Attrape-feux. Zwischen 1976 und 1996 entwickelte er rund vierzig verschiedene Kerzenhalter, wobei er jedes Jahr zwei neue Modelle präsentierte.

1996 beendete Daniel die Produktion der Attrape-feux, weil er sich ganz seiner künstlerischen Arbeit widmen wollte. Darauf bat ihn ein Zürcher Designgeschäft die Forêt gemeinsam mit der Werkstube Zürich in Lizenz herstellen zu dürfen. Später übernahm die Firma Alato die Lizenz, stellte die Produktion anfangs der 2000er Jahre jedoch ein.

Ab 2015 lässt Daniel Grobet die Forêt zusammen mit Atelier Juerg Mueller neu aufleuchten – einzeln und als lichter Wald. Atelier Juerg Mueller lässt die Forêts in Luzern durch metallicus Renato Fontana in Handarbeit anfertigen. Die zum Forêt passenden Kerzen mit einem Flachkopf werden von KerzenMeyer in Horw in einem warmen Elfenbeinton speziell für Atelier Juerg Mueller gefertigt.

Kerzen & Sperrgut

Für die Forêts hat Atelier Juerg Mueller bei KerzenMeyer in Horw Kerzen anfertigen lassen. Die elfenbeinfarbenen Kerzen sind 27 cm hoch, haben einen zum Forêt passenden Flachkopf und sind unten konisch angeschnitten, damit sie sich leicht in die Forêts stecken lassen.

Zu jedem Forêt liefert Atelier Juerg Mueller als Geschenk zwei Kerzen mit. Zusätzliche Kerzen können für CHF 2.- pro Stück bestellt werden. Beim Kauf inklusive Versand von Forêts erfolgt der Kerzenversand kostenlos, ansonsten müssen Verpackung und Porto in Rechnung gestellt werden. In die Forêts passen auch handelsübliche Haushaltskerzen.

Zudem hat Atelier Juerg Mueller bei CAG Cartonnagen AG in Stans massgeschneiderte Schachteln für den sicheren Versand herstellen lassen. Aufgrund ihrer Grösse werden die Forêts von der Schweizer Post nur als Sperrgut versandt. Für die Lieferzeit muss deshalb mit bis zu zehn Tagen gerechnet werden.